Rückblick auf das FSJ des Jahrgangs 20/21

Ein Jahr im Freiwilligendienst neigt sich dem Ende zu. Viele von euch werden bald eine Ausbildung oder ein Studium beginnen, einige aber das FSJ weiterführen und dort spannende Erfahrungen sammeln. Festzuhalten bleibt, dass es ein sehr schwieriges Jahr für uns alle war. Ein “normales” FSJ sieht definitiv anders aus, denn viele Seminare mussten online durchgeführt werden. Die Freiwilligen hatten somit nicht oder nur eingeschränkt die Möglichkeit, sich kennenzulernen, auszutauschen und neue Freundschaften zu schließen. Auch eure tägliche Arbeit in euren Einsatzstellen war von vielen Einschränkungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen geprägt.

Die Abschlusswochen

Die Abschlusswochen mussten in diesem Jahr ebenfalls als Online-Seminare durchgeführt werden. Um den Charakter einer Abschlusswoche beizubehalten, wurden von den Referent/-innen verschiedene Workshops angeboten, die dienstags, mittwochs oder donnerstags gewählt werden konnten. Der Montag bzw. der Freitag wurden genutzt, um sich untereinander kennenzulernen, das vergangene FSJ-Jahr Revue passieren zu lassen und dem neuen FSJ-Jahrgang 21/22 in Form eines persönlichen Briefes einen guten Start zu wünschen.

Im Workshop „No stress – wie wir Stress erkennen und was wir dagegen tun können“, der von der Referentin Regina Kluck (Kooperation Diakonie RWL), durchgeführt wurde, ging es um die Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen, den Möglichkeiten der Stressbewältigung in Form von Sport oder einem Spaziergang und einer Traumreise, die zur Entspannung anregte.

Der Workshop „StreetArt“ von Dorothea Ewald (Referentin Diakonie RWL) war vor allem etwas für die Kreativen. Unter anderem waren die Freiwilligen innerhalb Duisburgs auf der Suche nach Graffitis, gestalteten eigene Logos und tauschten sich innerhalb des Plenums zum Thema aus.

Lars Allofs (Referent EBW Duisburg) sorgte im Workshop „Gruppenprozesse“ für Spiel, Spaß und Spannung. Neben einem theoretischen Teil, in dem u. a. einzelne Gruppenrollen besprochen wurden, wurde in „Schlag die anderen Teams“ der Ehrgeiz der Freiwilligen geweckt. In verschiedenen Disziplinen wie „Kopfrechnen, Wer bin ich? oder Filmzitate“ konnten die Freiwilligen ihr Wissen auf die Probe stellen und sich untereinander duellieren.

Wer sich für das Kochen begeistern konnte, hat am Workshop von René Lehmann (Referent EBW Duisburg) teilgenommen. Hier wurde zusammen mit den Freiwilligen ein Burger mit Pulled-Chicken oder vegetarisch gekocht. Highlight waren die selbst gebackenen Burger-Buns, die seitens der Freiwilligen als gute Alternative zu Industrieprodukten aufgefasst wurden.

Zusätzlich wurde am Donnerstag ein Workshop zum Thema „Erfahrungen aus meinem Freiwilligendienst – Wie kann ich diese präsentieren und erzählen“ angeboten, der von Christian Carls (Referent Diakonie RWL) geleitet wurde. Schwerpunkt im Workshop war der Erfahrungsaustausch und das Erlernen von einem selbstbewussten Auftreten, das in Zukunft bei Vorstellungsgesprächen helfen soll.

Zum Abschluss möchten wir uns ausdrücklich bei allen Freiwilligen aus diesem Jahrgang bedanken. Ihr habt unter erschwerten Bedingungen in einer Zeit voller Ungewissheit und Angst, einer Pandemie, die alles auf den Kopf gestellt hat, einen wertvollen Beitrag geleistet. Das sehen wir nicht als selbstverständlich an und zeugt von großem Willen und Stärke.

Wir wünschen euch auf eurem weiteren Lebensweg alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit!

Lars und René

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